Garten

Der Verein betreibt einen Schrebergarten im Brückfeld direkt gegenüber dem Dampferanleger am R1. Der Garten ist nicht nur zum Pflegen und Bepflanzen der Beete gedacht, sondern auch als Begegnungsstätte und Treffpunkt für Einheimische und Flüchtlinge.

Stärkung am Buffet für die Kirschbaumfäller

Die Idee, einen Schrebergarten gemeinsam anzulegen und zu bewirtschaften, entstand seitens ehrenamtlicher Akteure im Frühjahr 2015. Durch freundschaftliche Kontakte konnte schnell eine schöne Parzelle im Brückfeld gefunden werden. Der Lage des Gartens kommt eine große Bedeutung zu, da er zum einen von der Innenstadt aus zu Fuß gut zu erreichen sein muss und sich weiterhin in einer freundlichen und aufgeschlossenen Nachbarschaft befinden sollte. Beides ist im Brückfeld sehr glücklich gegeben.

Die ersten Aktivitäten starteten Ende April 2015. Es wurde zunächst einmal aufgeräumt, freigeschnitten, gejätet, ein großer Kirschbaum gefällt, der von einem Feuer in Mitleidenschaft gezogen war und eine alte Laube abgerissen. Viele ehrenamtliche Helfer/innen, darunter auch Oberstufenschüler/innen des KWG und Menschen aus Eritrea packten mit an und es gab jede Menge Sachspenden wie Gartengeräte und Kinderspielzeug.

Der alte Krischbaum, der bei einem Feuer Schaden genommen hat, wird gefällt.

Seitdem finden immer wieder Begegnungen in größeren Kreisen statt, wie etwa das Zuckerfest am Ende des Ramadan, die Einweihung des selbst gebauten Lehmofens mit Pizzabacken und das Richtfest des Klettergerüstes.

Gemeinsames Bauprojekt von St. Georgs-Pfadfinder und Flüchtlingskinder

In der ersten Augustwoche 2017 trafen an zwei Nachmittagen im Welcome-Garten Mitglieder einer Pfadfindergruppe aus Höxter mit einigen Flüchtlings-kindern zusammen, um gemeinsam einige Insektenhotels für den Garten zu bauen.

Das Bild täuscht nicht, die Mädchen waren in der Überzahl

 

 

 

 

 

 

Es waren aber auch Jungs vertreten
Am Ende konnten vier Hotels abgeliefert werden, auch wenn die oberen Stockwerke noch eingerichtet werden müssen.

Brenntag in der ersten Novemberwoche

Wie jedes Jahr fallen im Herbst eine Menge von Grünschnitt an, die leider wegen fehlender Möglichkeit zu schreddern, verbrannt werden müssen. Beim Schnitt der Hecke und Fällung eines Baumes hat uns in diesem Jahr ein Flüchtling im Praktikum geholfen.

Auch wenn der Grünschnitt noch sehr feucht war, konnte alles verbrannt werden.